Deutsch(land) & Japan(isch)

Informationen für Japaner und Japan-Interessierte

Kategorie: Japanisch lernen

naruhodo marugoto

Stets auf der Suche nach Verbesserung und neuen Informationen, hatte ich am Wochenende Gelegenheit, während eines Seminars am Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut (JKI) Köln Einblicke in das Japanisch-Lehrwerk „Marugoto (まるごと)“ zu erhalten. Ich kannte es nur vom Hörensagen und hatte mich noch nicht eingehend damit beschäftigt. Umso interessanter und informativer war somit das Seminar.

Herausgegeben wird „Marugoto“ von der Japan Foundation und ist in zwei Katgorien unterteilt: りかい (rikai/Verstehen) und かつどう(katsudou/Aktivität). In den Lektionen geht es um den Alltag in Japan und praktische Übungen, um sich in Japan verständlich zu machen. Die japanischen Schriften Hiragana, Katakana und Kanji werden in den Lehrwerken ebenfalls anschaulich erklärt und eingeführt. Englische Erklärungen und Übersetzungen helfen beim Verständnis.

Da es Zusatzmaterial im Internet und ansprechende Lern-Apps gibt, werde ich definitiv in Erwägung ziehen, „Marugoto“ in meinem zukünftigen Japanischunterricht als Lehrmaterial einzusetzen.

naruhodo marugoto – So ist das also! Marugoto

Für alle, deren Interesse ich mit dieser Kurzvorstellung des Lehrwerks geweckt habe, hier der Link zur „Marugoto“-Seite: http://marugotoweb.jp/

Kanji lernen und lehren

Wow, was für eine spannende Fortbildung für Japanischlehrer, die ich vor 9 Tagen beim Japanischen Kulturinstitut in Köln besuchen durfte! Ich bin jetzt noch ganz begeistert! Zugegebenermaßen fand ich als Studentin im 1. Uni-Semester die Kanji (chin. Schriftzeichen) eher überflüssig, wo man doch mit Hiragana alle umschreiben kann. Aber sehr schnell zeigte sich, wie Kanji das Lesen vereinfachen. Es macht mir auch heute noch Spaß, Kanji zu lernen und ihren Sinn zu erfassen, aber bedauerlicherweise zeigt sich dieser nicht immer auf Anhieb.
Umso interessanter waren die Vorträge der Fortbildung, von dem besonders einer einen sehr tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Bis dato war mir z. B. nicht bekannt, dass tsuki (月/Mond) ursprünglich in Verbindung mit niku (肉/Fleisch) stand. Das nikuzuki (肉月)-Kanji (jetzt 月) findet sich bei Kanji, die Körperteile betreffen, wieder, was endlich Sinn für mich macht. Ich hatte mich immer gefragt, was z. B. der Mond (月)im Darm (腸) macht…
Und das auf dem Kopf stehende Kind (子) erwächst sozusagen aus dem „Fleisch“, so dass das Kanji 育die Bedeutung „Erziehung/Aufziehen“ bekommt. Natürlich gehört auch immer ein bisschen Phantasie dazu.

Die ultimative Antwort auf die Frage, wie man Kanji am einfachsten lernen und vermitteln kann und sie auch nicht wieder vergisst, blieb leider – zur Enttäuschung aller – offen. Also weiter fleißig Kanji schreiben und lesen…

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